Jun 232011
 

Mein Reisetagebuch Wien – Bangkok – Bali –  Bangkok –  Wien

Montag, 25. Juli 2011

Wir sind nach 10 Stunden Flug gestern Abend gelandet. Obwohl man nichts tut ist das lange sitzen ganz schön anstrengend.

Aber der Empfang zu Hause war großartig: riesen Blumenstrauß, Welcomeparty, trotz der Kälte und dem Regen gabs eine tolle Grillerei, der Tisch war super hergerichtet und überhaupt…. einfach schön ……. fast wie zu Weihnachten;)

Sonntag, 24. Juli 2011

Jetzt ist ein schöner Urlaub zu Ende und auch das Reisetagebuch!

Aber das Beste von allem, vom Urlaub und von überhaupt –  sind wir 2 beide und wir freuen uns schon auf unsere Kinder und Schwiegerkinder, Familie und Freunde und auf unser wirklich gutes Zusammenleben und Arbeiten zu Haus!


Samstag, 23. Juli 2011

Das war jetzt unser letzter Urlaubstag – ich entschuldige mich für alle Tippsfehler und schau mal ob ich die zu Hause ausbessern kann 😉

Der letzte Urlaubstag hat geendet wie der erste begonnen hat – Märkte schauen, Bangkok genießen – chillige Bierhütten – „Warung“ auf indonesisch und auf thailändisch „Inn“ – Leute kennengelernt und getratscht bis die skytrain nicht mehr gefahren ist – mit Taxlern verhandelt und überteuerten Preis bezahlt – wurscht – nett wars!


Vorher brav mit Skytrain und Ubahn zum Weekenmarket gefahren und voll super Sachen gesehen – ein paar auch gekauft – leider nicht alle, weil die passen in den Koffer nicht rein 🙁

Ja – diese Klorollenhalterung hätt ich schon gern gehabt! Da hätten sich alle einen Ast gelacht!

Wenn wir mal auswandern – Jobs für uns und unsere Kinder gibts hier genug

Bernd wollte immer schon einen Hund – hier hätt ich ihm einen gekauft – er hat schon mit 4 Jahren gefragt: „wenn die Katze tot ist bekomm ich dann einen Hund?“

Naja – schau ma mal – jetzt musste er erst unsere Vögel/Fische/Garten pflegen – ab morgen übernehm ich wieder

Hier gibts auch jede Menge Haustierbekleidung: Hütchen, Röckchen und Schühchen für outdoor and indoor

Man kann sich am Jatujak stylen lassen und tausend Sachen kaufen

Freitag, 22. Juli 2011

Jetzt spür ich meine Füße aber schon sehr – bei jedem Schritt auweh, auweh.

Heute waren wir bei den Klongs und in China Town. Unglaublich wieviele Sachen, die kein Mensch braucht verkauft werden. Es gibt Pickerlabteilungen, Verpackungsabteilungen, Essmeilen, tollste Fische und Früchte – das kann man alles mit Bildern kaum zeigen.

Donnerstag 21. Juli 2011

Charming Bangkok stinkt heut ein bissl – und hin und wieder schüttets – aber da waren wir eh unter Dach.

Auch linkin park sind in Bangkok

Nach endlosen Meilen zu Fuß durch unzählige Einkaufsstraßen haben wir uns mit dem Boot ins Hotel Oriental am Riverside bringen lassen. Unglaublich schön – und auch am Klo wars nett:

Mittwoch 20. Juli 2011

Jetzt beginnt die Rückreise – schön wars – aber jetzt ists auch genug!


Die Air Asia war überünktlich und …schwupps….sind wir in Bangkok gelandet. Hier erwartet uns ein traumhaftes Hotel mit Schlafzimmer, Wohnzimmer, Badezimmer, Arbeitsplatz usw. was man so last minute halt kriegt 😉

Hihi – nein das ist unser Visavis – man sieht hier ein Freiluftloft mit integrierter Küche

Das ist es jetzt aber wirklich

Haben wir schon zu Silvester in Ägypten bei Regen Schispringen geschaut – mach mas da auch 🙂

Dienstag, 19. Juli 2011

Nur Essen und trinken

Jetzt hab ich auch eine Ganesha Figur – eine Kleine:)

Montag 18. Juli 2011

Das Leben im Süden Balis ist sehr chillig, wir warten auf unseren Balicoffee und sehen den Surfern zu!

Ein bisschen plantschen, schwimmen geht hier wirklich nicht.

So angenehm vergeht der Tag und pünktlich zu Sonnenuntergang reitet Winnetou mit wehendendem Haar und nackten Oberkörper über den Strand.

Das Nachtleben am Strand beginnt: überall sind Schirmchen mit Licht aufgestellt, Sitzsäcke laden zum Verweilen ein und in jedem Schuppen gibt es lifemusik.

Im Hintergrund rollen die Wellen mit weißen Schaumkronen an: Das steigert die Romantik! hihi

Sonntag, 17. Juni 2011

Seit Jahren schaffen wir es nicht uns mit Cousin Peter in Wien zu treffen, aber auf Bali ist alles möglich! Wir sind in einem gemütlichen Warung gesessen und haben unsere Reiseberichte ausgetauscht. Peter hat seine Tochter Caro aus Vietnam, wo sie unterrichtet hat abgeholt und sie haben sich bis nach Bali treiben lassen, damit wir uns endlich wieder mal sehen 🙂

Samstag 16. Juli 2011

Wir verlassen den Norden und begeben uns auf den letzten Abschnitt unserer Balirundreise, nach Upud in Zentralbali.

Auch Polzisten gibt es hier jede Menge. Hier wird man nur Polizist, wenn man dafür jede Menge Kohle bezahlt und die muss ja dann wieder rein. Auch wir haben unsere 50 Euro „Polzistenunterstüzung“ abgelegt. Man wir aufgehalten, der Führerschein wird sofort abgenommen und dann beginnt endloses Handeln für irgendein Vergehen. Zum Beispiel ist Helmpflicht, wenn man aber Zeremonienkleidung mit Turban trägt, dann natürlich nicht.

Wir sind wegen Nichtanschnallen drangekommen – die Gurten waren hin – aber wir hätten sie uns ja auch über den Bauch legen können – das hätte gegolten – es wurde eine große Liste mit Vergehen hergezeigt – ja und dann verschwanden 50 Euro in einer Hosentasche und wir waren wieder frei;)

Jede Menge Reisterassen und Chillifelder

Die ganze Nacht wurde schon Kuningan, das diesmal auch noch bei Vollmond war gefeiert. Alle Menschen tragen Zeremonienkleidung und sind sehr feierlich. Aus jeder Ecke schießt ein Moped mit festlich gekleideten Pärchen und jeder Menge Opfergaben drauf, hervor.

Das hat unsere Reise ein bisschen verlangsamt, war aber sehr interessant.

Das passiert am Tag danach mit den vielen Opfergaben – das ist wie bei uns zu Allerheiligen;)

Feste und Feiertage auf Bali: Galungan und Kuningan

Galungan ist der Jahrestag der Schöpfung der Welt und einer der wichtigsten Feiertage auf Bali. Nach dem balinesischen Pawukon-Kalender wird Galungan einmal alle 210 Tage gefeiert und leitet eine 10tägige Festzeit ein, die mit dem Kuningan-Fest endet.

Nach balinesischer Vorstellung wurde die Welt von Sang Hyang Widi, dem höchsten Gott, erschaffen. Am Jahrestag der Schöpfung besucht er zusammen mit anderen Göttern und den Ahnen die Tempel bzw. die Häuser der Nachkommen, der Lebenden, und verlässt diese am letzten Tag (Kanungan) wieder.

Die Straßen und Häuser werden anlässlich dieses Festes mit dem Penjor geschmückt. Der Penjor ist ein Bambusstab, der mit verschiedenen Früchten, kleinen Reiskuchen, Blumen und einem Stück weißen oder gelben Stoffes geschmückt wird. Der Penjor ist ein Symbol für die Anwesenheit des Schöpfergottes und wird einem Tag vor Galungan vorbereitet.

Galungan und Kuningan werden von Prozessionen und großen Tempelfesten zu Ehren Gottes und der Ahnen begleitet, wobei vor allem der letzte Tag den Ahnen gilt.

Es waren auch viele Geschäfte geschlossen, dafür gab es jede Menge „Jahrmärkte“

Der Heilige Vulkan – Namen kommt nach und seine beiden Seen

Endlich sind wir in Upud und es gibt Essen – die indonesische Küche ist ausgezeichnet!

Da kommen die kleinen balinesischen „Sternsinger“ – mit Trommel und Gesang – das Geld muss man dem Pferd beim Maul reinschieben

Schönes Kunsthandwerk gibt es hier, aber nachdem uns die Handlerei so nervt haben wir „nur gschaut“

Jetzt sind wir aber hundemüde und fahren am schnellsten Weg über Denpassar in unsere Villa am Legian Beach

Freitag, 15. Juli 2011

Jetzt ist es endlich soweit. Ich hab dieses Quatier extra ausgesucht, weil man von hier mit den Fischerbooten im Morgengrauen zu den Delphinen hinausfahren kann. So wirklich hab ich nicht an die Delphine geglaubt, bin aber brav um 6 Uhr fertig angezogen gewesen. Der Vollmond stand noch am Himmel.

Kurz vor Sonnenaufgang war es dann soweit: Die ersten Delphine sprangen aus dem Wasser und es wurden immer mehr!

Na da war die Michaela glücklich: endlich Flipper aus nächster Nähe!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Weiter geht unsere Reise in den Norden Balis nach Lovinia. Ein nettes verträumtes Dörfchen. Im Ressort Kubbulalang nahmen wir Quatier.

Die Fahrt hierher war gewaltig schön. Mitten in den Bergen blühen wilde Weihnachtssterne und Engelstrompeten – das ist unglaublich.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Letzter Tag im Reef Seen. Die Tauchgänge werden immer schöner, die Schnorchelplätze weniger. Der Sand wird immer dunkler und daher schauen die Fische beim Fotografieren aus wie „Neger im Tunnel“

Man sagt: man trifft sich im Leben immer zwei Mal, unglaublich aber wahr, als wir in den Jimmy einsteigen wollten, ließ ein anderer Wagen gerade Gäste aussteigen – wir konnten es alle kaum glauben – mit dieser Familie waren wir voriges Jahr in Sulawesi, hatten aber seither keinen Kontakt mehr – na das war eine Wiedersehensfreude!

Wir fuhren zum Affentempel – hunderte Affen treiben sich hier herum. Man muss ein bisschen aufpassen, dass sie einem nichts fladdern.

 

Die Affen sind bei den Hindus nicht sehr beliebt. Ein Mann erklärte uns: „Wenn ich meinen Gott Gaben opfere, dann fressen ihm die Affen alles weg und mein Gott hat nichts zum Essen.“ Mit viel Mühe blieben wir ernst, denn sobald die Opfergaben hingestellt wurden fallen auch Vögel, Hendeln und und Hunde über die Gaben her. Aber diese Viecher haben halt mehr Anstand als die Affen, die warten bis die Opferer weg sind:)

In Indonesien ist man schnell Millionär

Schon wieder Abschiednehmen. Und nicht nur vomm Reef Seen, sondern auch von meinem Neoprenstirnband. Das hat irgendjemand gut gefallen.

Normalerweise hat jeder seine Kiste, wo sein Zeugs drinnen ist. Dieses Gerödl wird dann von den Boys auf die Boote gebracht und dann wieder zurück ins Tauchlager. Manche Leute durchstöbern fremde Kisten, weil sie glauben, es gehört eh alles der Tauchschule und nehmen sich was sie brauchen können. Vor allem wenn es Sachen sind, die sonst keiner hat. Ich hab ja ein Glück, dass ich so schlank bin, sonst wär mein neuer Tauchanzug auch weg:(

Die Besitzerin vom Reef Seen hat sich sehr geärgert und mit uns alles durchsucht, aber schließlich mussten wir ohne Stirnband abreisen und dann ist es doch wieder aufgetaucht – vielleicht ein Grund zum Wiederkommen?

Von: Reef Seen Divers‘ Resort [mailto:sleep@reefseenbali.com]

Gesendet: Samstag, 16. Juli 2011 10:39

An: Norbert Prantner; norbert@prantner.cc

Betreff: Re: AW: Form record received (9-15 July 2011)

Hi Norbert & Michaela

Hope you are still enjoying your travels.  We certainly enjoyed having you here and hope you can come back one day soon.

And I have an excuse for you as I have just found Michaela’s headband 🙂  If I am allowed I may use it occasionally but will keep in safe for you until you return…

Take care

Amanda

Na dann – hoffentlich steht Dir das Stirnband genauso gut wie mir, Amanda, auf alle Fälle soll es Deine Ohren schützen!


Dienstag, 12. Juli 2011

Wieder gehts mit dem Boot hinaus – diesmal mit einem kleineren. Die Riffs liegen hier so ca. 5 Meter unter Wasser, sodass man beim Schnorcheln nicht mehr so gut sieht, obwohl sich der Guide bemüht hat gute Plätze zu finden. Und da das Licht nicht soweit nach unten dringt, werden die Bilder schon ganz schön grünstichig.

Montag, 11. Juli 2011

Endlich ist es soweit – wir fahren mit dem Tauchboot hinaus – ca eine Stunde in den Nationalpark Menjangan. Es ist traumhaft hier – weisser Sand, wunderschöne Korallen – zum Niederknien schön!

Nach einer strengen Militärkontrolle – mein Gott können Männer in Uniform bös schauen – bin ich mit meinem Guide endlich ins Wasser und mir sind die Nemos gleich entgegengeschwommen.

Leider kommen die Taucher nach ca einer Stunde wieder hoch, weils keine Luft mehr haben und so ging das erste Snorkeling viel zu schnell zu Ende.

Es gab echt gutes Essen an Bord und dann verfinsterte sich der Himmel und es begann in Strömen zu schütten. Das war aber wurscht, weil wir waren eh schon nass, das Meer war nass und die Fische auch – hihi

Nach dem 2. Tauchgang gings aber dann wirklich zur Sache, der Wind fetzte wie wild und peitschte die Wellen auf. Das Boot pflügte sich schwerfällig durch den hohen Seegang und schlingerte ganz schön herum. So jeder 4. Welle traf mit voller Wucht das Boot, so dass alles pitschnass war – sogar aus meiner warmen Benchjacke wurde ein nasskalter Fetzen. Irgendwie wars wie im Prater auf der Hochschaubahn.

Die Fotochallenge des Tages hat Norbert mit diesem Postkartenfoto gewonnen – daraus lass ich mir sicher ein Poster machen.

Sonntag, 10. Juli 2011

Wir fahren in den Westen, sozusagen nach Salzburg von Bali. Das ist wie bei uns – teurere Häuser, gediegene Gegend.

Der Jimmy kostet uns ca 8 Euro am Tag und mit einmal Volltanken um 15 Euro kommen wir hin und zurück:)

 

Die Straßen sind recht gut, es geht aber doch steil bergauf und bergab – Norbert gefällts – er gibt Gas wie Nikky Lauda in seiner besten Zeit.

Die Ausblicke sind immer wieder atemberaubend – gepflegter Regenwald mit Reisfeldern.

Ein bisschen Verfahren musste dann aber doch sein und wir landeten in einer wilden Gegend – es war ziemlich dreckig und hat sehr gestunken. Aber es hat sich gelohnt. Als wir näher zum Wasser gingen sahen wir diese wunderschönen Fischerboote, die gerade zum Auslaufen fertig gemacht wurden, aufeinmal ein Aufschrei eines Fischers – er hatte kein Höschen an – hihi – aber er war eh soweit weg…

Als wir dann um die Ecke blickten und den ganzen Hafen sahen, wollten wir trotz des Gestanks nicht mehr weg, so schön war der Anblick

Nach ein paar Stunden Fahrt – waren wir dann endlich in unserem langersehnten Tauchquatier

Der schwarze Sand hats uns angetan. Er ist so angenehm zum Gehen, gar nicht heiss und ganz fein. Nur wenn die Wellen den Sand aufwühlen schauts ein bisschen aus wie „Gakkibrühe“ – aber saubere;)

Die Sonnenuntergänge hier führen zu romantischen Ausbrüchen

Samstag, 09.Juli 2011

Heute sind wir durch Seymiak und Legian Beach spaziert und haben uns die Discostraße, die tollen Hotels usw. angesehen.

Und weil uns der Süden Balis soooo gut gefällt 😉 haben wir unser Moped wieder gegen einen Jimmy eingestauscht und fahren in den Westen Balis, wo es super Schnorchel- und Tauchreviere geben soll.

Ob das wirklich so ist, erzähl ich Euch in einer Woche, da sind wir wieder in unserem „Basislager“ und im Netz.

Bis dahin: Bleibts mir gewogen und brav sein;)

 

Also bis in einer Woche – da meld ich mich wieder!

So tolle Sonnenaufgänge gibts in Bali – ich hab „zufällig“ einen gesehen, weil ich ein bisschen kränklich war – die kalten Klimaanlagen und die dreckige Luft in den Staus – und da hab ich am Nachmittag einen Arak Attack getrunken wegen der Gesundheit – Arak – Lime und Honey – und dann hab ich super geschlafen – von 6 am Abend bis 6 Uhr früh – und so kam ich in den Genuß des Sonnenaufgangs 🙂 Sehenswert wars auf jeden Fall und der Husten war auch fast weg 🙂

Freitag, 8 Juli 2011

Jetzt wo die Sonne weg ist, gibts wieder Internet:)

Die Lifemusik gestern war vom Feinsten – Australische Musiker

Wir haben den Tag mit Tratschen begonnen und haben uns dann mit dem Moperl in den Stau gestürzt, weil unsere Freunde Gaby und Alex morgen die Terasse des OM Restaurants eröffnen und da wollen wir was Schönes mitbringen. Der schöne Glasdonat war leider zu groß

Wir haben dann aber in diesem Handwerksviertel bei einer Holzschnitzerei, die auch gleich ein Wirtshaus war eine schöne Schnitzerei gefunden – und auch super gegessen. Wir mussten und mit Deuten verständigen – war super, nur dass wir von allem worauf wir gezeigt haben gleich 2 Portionen bekommen haben – da waren wir dann satt!

Wir haben uns nur mehr an den Strand geschleppt, einen Sitzsack geentert und den Wellen und den Surfern zugesehen.

Am Heimweg gabs noch ein Stimmungsbild

Jeden Tag gibt es mindestens 3x Opfergaben für die Ahnen. Kaum wird es hingestellt stürzen sich schon die Hendeln und sonstiges Getier drauf. Außer es steht höher in einem Tempelschrein

Donnerstag, 7. Juli 2011

Ja guten Morgen – es ist 07.30 und wir machen jetzt unsere Morgengymnastik: Hand ausstrecken – Kaffeehäferl fassen – Arm beugen – Mund öffnen – trinken – und entpannt lächeln:) Rechts am untersten Ast der Palme tummeln sich 3 Eichkätzchen, extra fürs Foto hab ich mein Kaffeehäferl ausgelassen. Aber man sieht sie nicht gut;) Und außerdem beginnts zu schütten – bis später – habts einen schönen Tag!

Da bin ich wieder – es ist Abend!

Eigentlich wollten wir mittags nur kurz essen gehen – naja – gerade sind wir zurückgekommen. Der Besitzer des Samg Ria Grill, ein Franzose, wollte eigentlich nur wissen wie uns das Essen geschmeckt hat – und schwupps – waren 3 Stunden um. Es war eine interessante Story: Da er halb Franzose – halb Indonesier ist kam das französische TV auf ihn zu als Dolmetsch zu fungieren, weil Neu Guinea zur Hälfte zu Indonesien gehört – zumindest hab ichs so verstanden. Und so flog er mit dem Fernsehteam mit einem kleinen Pappler in den Dschungel zu einem Urvolk, die „amazing“ aber Kannibalen waren. So – jetzt das Spannende: Wenn bei diesem Volk jemand krank wurde und verstarb (Lebenserwartung zwischen 30 und 40 Jahre), dann wurde er/sie vor dem letzten Zucker von den Verwandten gefragt, wer das verursacht hat und je nachdem erinnert sich der Sterbende an eine Person, die ihn vielleicht zuletzt besucht hat oder die er nicht leiden konnte und nennt einen Namen – da geschieht noch nix. Fällt dieser Name ein zweites Mal – dann wird diese Person, egal ob verwandt oder befreundet als „Lebensvampier“ entlarvt und mit einem spitzen Speer getötet. Und damit diese Seele nicht wiederkehren kann wird sie in ordentliche Portionen aufgeteilt, jedem Verwandten mitgegeben, gekocht und gegessen – samt Haaren und Zähnen, damit ja nix überbleibt. In der Zeit (ca. 2 Monate) wo das Fernsehteam da war, töteten die Einheimischen einen jungen Mann, aßen ihn aber nicht. Auf Rückfrage kam die Antwort: Er war kein Vampir, er war nur komisch er sprach und bewegte sich wie eine Frau. Dann bekamen wir die tollsten Bilder von diesem Volk zu sehen. Diese Menschen leben auf Baumhäusern, die bis zu 40 Meter hoch sind. Auch die Hunde wohnen oben. Als einer vom TV Team in der Nacht 40 Meter nach unten pinkeln wollte, ist er voll mit seinen nackten Zehen in der Hundescheiße versunken:) Die beste Geschichte war aber: Diese Eingeborenen hatten keine Messer und es gab auch kein Steinwerkzeug – das Team wurde gefragt, ob es Gemüse essen wollte, denn die Einheimischen ernähren sich von dicken Würmern, die meistens noch leben und schön im Mund rumwuseln:). Ja – das wollten sie vorerst – also bereiteten die Frauen das Gemüse zu. Sie steckten es in den Mund und zerkleinerten es, spuckten es in ein Bananenblatt und brieten es im Erdfeuer – so richtig wollte das keiner mehr essen – hihi Zum Abschluß des netten Nachmittags hat Norbert mit seiner Größe noch beim Aufbau für das Abendlifekonzert geholfen – da mussten sie keine Leiter holen 🙂 Weils so schön war, sind wir noch ein bissl shoppen gegangen – ich einen Gürtel und Norbert eine coole Brille – das musste natürlich mit Bintang begossen werden! Diesen Tag schließen wir mit hoffentlich guter Lifemusik im Bob Dylan Style ab! Schönen Tag noch – bald ists bei Euch auch „Finster“ und der Feierabend da!

Mittwoch, 06. July 2011

Es ist ja da Galungan – So wie Weihnachten bei uns. „The children become clothes“ hat mir eine Indonesierin am Markt erklärt. Und da war auch die Hölle los! Alles ist wunderbar geschmückt – sogar die Autos außen und innen. Das werden wir jetzt auch machen – den Hunday mit Christbaumkugeln schmücken. Jetzt ists schon Abend – wünsche Euch eine gute Nacht;)

Dienstag, 05. Juli 2011

Wir sind von unserem wunderschönen Ausflug in den Norden und Osten Balis wieder zurück und haben viele Bilder mitgebracht. Wenn man mit dem Courser auf das Bild geht, sieht man den Text dazu 🙂 das war so einfacher, denn das Internet ist „Sehr zart besaitet“ Jetzt sind wir froh uns in unserer Villa ausruhen zu können, weil anstrengend wars schon. Die Bergstraßen sind nicht nur steil sondern auch löchrig. Und so tut mir ein bissl was weh;) Zu Mittag waren wir am Legian Beach spazieren, wer hier Ruhe sucht, ist eine Arme Sau, baden kann man auch nicht wirklich, weil die Wellen so hoch sind, aber man kann den Surfern zuschauen, das ist wirklich toll. Überall sind Lokale, Geschäfte und Huli Gulli – so richtig Ballerman und dazwischen feiern die Balinesen mit unendlichen Zeremonien und Gesängen – nicht so fein fürs Ohr 🙂 Vor allem, wenn sie sich über Lautsprecher um 4 Uhr früh Geschichten erzählen –

hihi – mir gehts echt gut – Norbert ist grad am Kochen – Avocadococktail mit Shrimps. Im Supermarkt ist es hier empfindlich teurer als bei uns, so dass Essen gehen fast ein Geschenkchen ist. Bin ich froh, dass wir ein „Basislager“ inmitten des Garten von Pisang Mas haben. So – jetzt die Bilder – wenn sie ein bißl durcheinander sind – ich wars nicht – sondern der Laptop 😉 Liebe Grüße, bis bald! Grummel – das hochladen geht aber langsam – jetzt wird es bald finster bei uns und ihr hab noch nicht einmal Mittag gegessen Weiter gehts mit Ahmed – feinster schwarzer Strand – der kühle Südwind bläst aus Australien trockene Luft her – ja wir sind auf der anderen Seite der Erde – da ist Süd und Nord verdreht und der Verkehr auch;) So – vielleicht gehts jetzt schneller – ich bin am Aussenstrom angehängt – in der Steckdose krabbeln tausend Ameisen – das schönste ist: da ist es wurscht, so wie auch die Gekkos überall sind – unser Haus Gekko „Herbert“ wir haben geglaubt, er hat unsere Kekse gefressen, aber jetzt sind wir draufgekommen, das war „Freddy – die Riesenratte. Das mit dem Aussenstrom war leider nix – den haben die Ameisen doch alle gemacht 🙂 jetzt ist meine Batterie leer – bis später – Bussi Ausflug ins tolle Om Restaurant – Organic food Mittwoch, 29. Juni

Gestern abend haben wir bei unseren Freunden wunderbar gespeist und neue nette Leute kennengelernt. Die haben ein Ressort im Norden Balis und da fahren wir heute hin zum Schnorcheln, Tauchen und Schwimmen. Ein bis zwei Nächte bleiben wir da und reisen dann weiter in ein kuscheliges Ressort in Ahmed, im Osten Balis. In einer Woche müssen wir wieder zurück sein, denn da beginnen die Feierlichkeiten für den höchsten Feiertag der Hindus, so ähnlich wie Weihnachten. Da gibt es dann jede Menge Prozessionen etc. Ich hoff ich kann ein paar coole Bilder machen. Allen eine schöne Zeit – und nicht unterkriegen lassen – gell;)

Dienstag, 28. Juni

Endlich scheint die Sonne und wir gehen am endlosen schwarzen Strand spazieren und sehen den Surfern zu. Dafür ist die Internet verbindung schlecht, deswegen kommen die Bilder später 🙂

Montag, 27. Juni 2011

Mein Bruder Rudi hat Geburtstag – Alles Gute von uns aus Bali Samstag 25. Juni – Bali wir kommen Danke an alle KundInnen, die an den „dicken gläsernen Mann“ 😉 der jetzt alle Getränke zahlt gespendet haben! Jetzt bekommt das Wort „Trinkgeld“ wirklich einen Sinn!

Freitag 24. Juni 2011 – Bangkok Heute haben wir die Vielfalt von Bangkok erlebt – die ganze Stadt ist ein einziger Shoppingtempel und anderseits wird bei den Ahnenhäuschen und bei den Tempeln ernsthaft innegehalten. Die Leute hier sind sehr aufgeschlossen – obwohl wir hier anscheindend momentan die einzigen Touristen sind wurden wir oft angesprochen – auf echte Thai – Sehenswürdigkeiten hingewiesen – bekamen so günstige Tuk Tuk Preise wie noch nie und jeder zweiten Frau gefallen meine Haare oder meine Schuhe.

Die schönsten Erlebnisse waren: an einer großen Kreuzung wo hunderte Fahrzeuge und Leute auf grüne Ampel gewartet haben, hat mich eine Frau angetippt, auf meine Haare gezeigt und den Daumen hoch gehalten:), dann waren wir auf „Pratunam Market“ nur Thais und unglaublich schöne Mode und – einfach coole Sachen – dann waren wir in unserer Billard Hütte vom Vorjahr – die haben jetzt einen kleinen Hasen, den sie ununterbrochen füttern und dann waren wir indisch essen und dann waren wir bei unseren neuen Freunden von gestern ein bisschen plaudern und chillen – einfach schön! Wat thewarat Kunchorn

23. Juni 2011

Am ersten Abend in Bangkok an der Garküche gleich nette Leute kennengelernt. Hab von Aun einen thailändischen Glücksbringer geschenkt bekommen Nach super Flug sofort in die Smoking Area! Und dann ab in das sehr nette Hotel – Zincia